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Dessau-Roßlau: Noch bis 22. Oktober 2017 ist in der Orangerie und im Fremdenhaus am Schloss Georgium in Dessau die Ausstellung „Der Fürst in seiner Stadt“ zu sehen.
Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, wird 200 Jahre nach seinem Tod vor allem mit dem in seinen Auftrag entstandenen Dessau-Wörlitzer Gartenreich verbunden. Das UNESCO-Welterbe zieht Besucher aus aller Welt an und steht immer wieder im Fokus der Forschung.
Deutlich weniger Beachtung fand bisher die Residenzstadt selbst, Dessau als Regierungssitz und Zentrum des höfischen Lebens. Die Ausstellung „Der Fürst in seiner Stadt“ will neue Perspektiven aufzeigen.
Wie sehr hat Fürst Franz das Gesicht Dessaus verändert? Wie hat er hier das politische und kulturelle Leben, aber auch das Stadtbild geprägt? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung der Stadt Dessau-Roßlau unter Federführung des Stadtarchivs. Historische Pläne, Zeichnungen und Gemälde werden dort gezeigt, aber auch eine interaktive Rekonstruktion der Marienkirche zu Zeiten des Fürsten oder Nachbildungen längst verlorener Denkmäler.
Dabei nimmt die Ausstellung einerseits den Blickwinkel von „Vater Franz“ auf seine Stadt ein, ...

entdeckt andererseits anhand seiner gestaltenden Einflüsse auch neue Facetten eines Landesherren, der sowohl aufgeklärter Regent als auch Kind seiner Zeit war.
Weitere Infos zu der Ausstellung gibt es Online unter: www.franz2017.de.